Ohne Michael Bernstein bleiben die Regale leer: Er ist Leiter Dispo und Warenannahme

Ohne Michael Bernstein bleiben die Regale leer: Er ist Leiter Dispo und Warenannahme

Michael Bernstein ist ein echtes Organisationstalent. Denn als Abteilungsleiter der Disposition und Warenannahme sorgt er mit seinem Team dafür, dass stets genügend Material im Werk vorrätig ist, damit Tag für Tag tausende Möbel für IKEA-Einrichtungshäuser produziert und verpackt werden können. Zum Beispiel die praktischen KALLAX-Regale, die bei vielen IKEA-Kunden für die Aufbewahrung von allerlei Utensilien im Flur beliebt sind. „Wenn es also bei der Dispo hakt, dann gucken erst 720 Mitarbeiter streng und ein bis zwei Wochen später die IKEA-Kunden“, sagt Michael Bernstein mit einem Augenzwinkern. 

 

Zeitkette immer im Blick

Damit die gigantischen Anlagen im MAJA-Möbel rund um die Uhr laufen können, beschafft Michael Bernstein alles, was die Produktion braucht. Vom Putzlappen über Schleifbänder, Reinigungsmittel und Lacke bis zu Spanplatten. Allein davon werden in dem Wittichenauer Werk pro Tag rund 3700 Kubikmeter, also rund 20 LKW-Ladungen, verbraucht. Der Dispositionsleiter steht mit zahlreichen Zulieferern aus vielen verschiedenen Ländern im Kontakt. „Die Spanplatten kommen zum Beispiel überwiegend aus Polen, Tschechien und Schweden. Verpackungsmaterial und Zukaufteile beziehen wir unter anderem aus Deutschland und Polen, aber auch aus der Tschechei, der Slowakei, Holland und Italien“, sagt Michael Bernstein. Er hat nicht nur den riesigen Bedarf im MAJA-Möbelwerk im Blick, sondern auch die Lieferzeiten. Manche Bauteile, wie beispielsweise spezielle Auszugsschienen für Kommodenschubkästen, kommen aus Asien. „Sie werden mit Containern per Schiff transportiert. Da beträgt die Lieferzeit dann schon mal 14 Wochen“, sagt der gelernte Speditionskaufmann. 

40 LKW pro Tag in der Warenannahme

Den Überblick bewahren ist deshalb die wichtigste Aufgabe für Michael Bernstein. Wenn er morgens um 5 Uhr seinen Dienst beginnt, dann kontrolliert er zu allererst den Stand der Produktion und vergleicht den Soll- mit dem Ist-Stand. Nach kurzen Rücksprachen mit den Abteilungsleitern checkt er mit seinem Team, ob alle bestellten Lieferungen angekommen sind. Rund 40 LKW bringen täglich Material für die Produktion und die Verpackung. Und falls kurzfristig ein Transporter ausfällt oder ein Zulieferer wegbricht? „Dann ist es wichtig, immer einen Plan B zu haben.“ Und den hat das Organisationstalent in jedem Fall. 

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