Ausbildungsleiter Stephan Zschornack begleitet Azubis auf dem Weg zur Prüfung

Ausbildungsleiter Stephan Zschornack begleitet Azubis auf dem Weg zur Prüfung

Stephan Zschornack ist ein Profi in der Nachwuchsarbeit. Der Tischlermeister sorgt dafür, dass die gewerblichen Auszubildenden wie die Holzmechaniker im MAJA-Möbelwerk ihr Handwerk von der Pike auf lernen. Das sichert künftige Fachkräfte im Unternehmen und trägt dazu bei, dass der Betrieb auch in Zukunft Millionen Regale und Kommoden für IKEA fertigen kann, die dann zum Beispiel in Badezimmern in aller Welt Stauraum für Handtücher und Co. bieten.

 

Disziplin, Pünktlichkeit und Motivation

2015 hat der Tischlermeister im MAJA-Möbelwerk als Ausbildungsleiter angefangen und ist nun für die Praktikanten, Auszubildenden und Umschüler zuständig.  „Es reizt mich, die Jugend auszubilden. Ich möchte so viel wie möglich von meinem Wissen weitergeben“, sagt der erfahrene Handwerksmeister. Neben der Vermittlung von fachlichem Wissen und Können gehört dazu auch ein gewisses Maß an Erziehung. Disziplin, Pünktlichkeit und Motivation liegen Stephan Zschornack am Herzen. Und das lernen die Jugendlichen vom ersten Tag an. Aktuell betreut er zehn in allen drei Lehrjahren auf ihrem Weg zum Holzmechaniker.

Wo gehobelt wird, fallen Späne

ach der Einführungswoche, bei der sich die neuen Auszubildenden kennenlernen können und die ersten Einblicke in das riesige Werk erhalten, startet die praktische Ausbildung in der Lehrwerkstatt. Ganz traditionell mit eigener Hobelbank und eigenem Werkzeug. Da wird Sägen geübt, Bretter gehobelt sowie klassische Holzverbindungen geübt. Nach anderthalb Jahren in der Lehrwerkstatt geht es weiter mit der Ausbildung im Kleinmaschinenraum und schließlich an den großen Anlagen.

Übernahme ist reale Chance

„Die Ausbildung ist sehr vielseitig. Man bekommt viel Zeit, um sich intensiv mit dem Werkstoff Holz auseinander zu setzen.“ Das beginnt schon in den ersten Ausbildungstagen. Bei Stephan Zschornack können die Jugendlichen bei handfesten Projekten mitwirken. Sie bauen kleine Möbel, bereiten den Messeauftritt bei der „Karrierestart“ vor oder haben auch schon für die Jugendclubs in Wittichenau eine mehr als drei Meter hohe Engelsskulptur gefertigt. „Die Auszubildenden bekommen praxisnahe Aufträge und dürfen die Aufgaben zu 80 Prozent allein lösen. Die Jugendlichen können sich hier selbst verwirklichen und Verantwortung übernehmen. Das motiviert!“ Und sichert beste Chancen auf eine Übernahme und einen sicheren Arbeitsplatz im Möbelwerk.